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Willkommen beim NABU Kreisverband Wiesbaden

 

 

2012

Dohle

Vogel des Jahres

 

Die Dohle – etwa so groß wie ein Eichelhäher – ist der kleinste Vertreter unserer heimischen schwarzen Krähenvögel. Das Gefieder ist schwärzlich mit metallischem Glanz, nur der Nacken ist mit seiner grauen Färbung heller. Durch einen dickeren Kopf und relativ kurzen Schnabel wirkt die Dohle gedrungener als ihre Krähenverwandten, das Flugbild ist dagegen schlanker. Während die Dohle vor allem in den Küstenländern ein häufiger Vogel ist, zeigt sich in Hessen eine eher lückenhafte Verbreitung mit Schwerpunkt in den mittleren Landesteilen. Nach erheblichen Bestandsrückgängen bis in die 80-iger Jahre (nur noch 500 Paare) wegen Verlust von Nistmöglichkeiten durch Gebäudesanierung und Nahrungsmangel infolge Pestizideinsatz haben sich die Bestände nach neuesten Erhebungen wieder auf 2500 – 3000 Paare erholt.
Dohlenpaare bleiben lebenslang zusammen und sind als Koloniebrüter gesellige Vögel, die in Höhlungen und Nischen sowohl in Gebäuden (alte Gemäuer, Kirchtürme, Schornsteine etc.) als auch in größeren Baumhöhlen brüten. Bei uns kann man sie im Rheingau (z. B. Rüdesheim Brömserburg, Kiedrich Scharfenstein) beobachten, aber auch im Schlosspark Biebrich, wo vereinzelt in Baumhöhlen gebrütet wird. Die Nahrung ist äußerst vielfältig, von Insekten und deren Larven bis zu vegetarischen Nahrungsbestandteilen. Maikäfer spielten früher – als es sie noch gab – eine große Rolle als Nestlingsnahrung. Lebensraum sind parkartige Altholzbestände, Ortschaften und zur Nahrungssuche offene Acker- und Wiesenlandschaften sowie Brachland. Während unsere heimischen Dohlen ganzjährig im Gebiet bleiben, erhalten wir im Winterhalbjahr – etwa ab Ende Oktober – Zuzug aus den östlichen und nördlichen Populationen, die oft mit Saatkrähenschwärmen vergesellschaftet sind. Die hellen, angenehm klingenden „Kjak“- oder „Kja“– Rufe verraten die Anwesenheit von Dohlen in den Krähenschwärmen. Es lohnt sich, darauf zu achten. Die Dohle ist übrigens ein hervorragender Flieger. Beeindruckend sind die Schlafplatzflüge der Schwärme, die man vor allem dort beobachten kann, wo viele Dohlen zusammen kommen – etwa an der Küste, aber auch anderswo
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Freiwillige Helfer gesucht!

Amphibienschutzanlage am Eishaus – 2012

Vom 1. März bis 15. April betreut der NABU  die Amphibienschutzanlage am Eishaus (Nähe Fasanerie). Auch in diesem Jahr werden wieder freiwillige Helfer gesucht, die an einem Tag in der Woche die Anlage kontrollieren, und die  Kröten über die Straße  tragen. Wer Interesse hat, und mithelfen möchte, melde sich bitte Anfang Februar bei Rainer Pietsch, Tel.: 0611/713606 (r.pietsch@gmx.de).

 

 

Das Flohmarktteam des NABU Wiesbaden bittet um Hilfe!

Der Lagerkeller, den ein Gönner kostenlos zur Verfügung stellt, wird in absehbarer Zeit nicht mehr verfügbar sein, da der betreffende Herr seine Immobilie aufgeben wird. Alle Mitglieder und Freunde des NABU Wiesbaden werden gebeten zu überlegen, wo eine neue trockene Räumlichkeit von mindestens 20 qm Fläche gefunden werden kann. Ideal wäre zu ebener Erde mit einem kurzen Weg zur Parkmöglichkeit des Pritschenwagens. Erfolgversprechende Adressen bitte umgehend an den Vorstand melden: Tel. 465452 oder 712371.

 


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Übrigens:

Der NABU ist ein Mitglieder-Verband. Helfen Sie die Natur schützen – werden Sie jetzt Mitglied!
Einen Mitgliedsantrag erhalten Sie beim NABU-Wiesbaden.

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