Pflegemaßnahmen an den Kältebachteichen

Pflegeeinsatz am 13. 6. 2024

 

Gutes Wuchswetter in diesem Jahr  und der Mähfreie Mai hat die Pflanzen auf dem Gelände gut gedeihen lassen.
Nun wurde es Zeit um wieder partiell zu mähen und Pflanzeninseln für Insekten zu belassen: z. B. die  für vielen Siebenpunkt-Marienkäfer, gefleckte Widderböcke, Heuschrecken, die unterschiedlichsten Wildbienen und Skorpionsfliegen, um nur wenige aufzuzählen. Herzlichen Dank an Peter, Wolfgang und Markus für den sensiblen Einsatz mit der Motorsense.
Die NAJU Gruppe übernahm dann zwei Tage später das Mähgut zusammenzutragen, die Totholzstapel und Steinhaufen freizuschneiden ,Brombeeren etwas zurückzudrängen, den Baumaufwuchs zu dezimieren und auf Entdeckungstour zu gehen.

Pflegeeinsatz am 7.1.2024.

 

Da mehrere große Äste durch Schnee- und Windbruch auf das Gelände und zum Teil in die Teiche gefallen sind wurden diese rausgefischt und zersägt. Wir haben den bestehenden Totholzstapel erweitert und einen weiteren angelegt. Dank an alle Helfer und wie immer hatten wir auch Zeit für Naturbeobachtungen .
Zum Beispiel konnten wir aktive Marienkäfer entdecken. Die Sechzehnpunkte haben wir in den nicht abgemähten Weidenröschen entdeckt.


Herzlichen Dank an alle, die am 7.10. 2023 beim Pflegeeinsatz an den Kältebachteichen dabei waren, innerhalb von drei Stunden haben wir alles erledigt was wir uns vorgenommen hatten.
Auch die Naturbeobachtung kam nicht zu kurz, ein Molch im Wasser, ein abtauchender Gelbrandkäfer, eine Hummel auf der Waldengelwurz und eine kaum zu entdeckende Wespenspinne.

Unter kritischer Beobachtung der Nachbarweidekühe wurden
Anfang Juli 2023 etwa 1/3 der Fläche an den Kältebachteichen (Amphibienschutzgebiet des NABU-Wiesbadens) gemäht. Wir hoffen durch die partielle Mahd die vorkommende Artenzahl und Masse an Insekten nicht zu sehr zu beeinträchtigen und den Bestand zu erhalten. Blühende Blütenpflanzen wie zum Beispiel Blutweiderich, Weidenröschen, Mädesüß, Johanniskraut, Sumpfkratzdisteln, hochkommende Engelwurz…. wurden ausgespart und man versuchte eine Schnitthöhe von 10 cm bei der schweißtreibenden Mähaktion einzuhalten. Vielen herzlichen Dank an alle die, die Aktion im Juli ermöglicht haben.