Neben dieser ursprünglichen Art der Benjeshecke wird diese Methode auch als Alternative zu einer Hecke aus Sträuchern und Bäumen verwendet. Sie eignet sich wunderbar als Lebensraum, wenn dort der anfallende Astschnitt einer Fläche verwendet wird.
Je nach Bauweise kann sie als Sichtschutz, Strukturelement oder Zaun dienen. Zahlreiche Tiere können hier in kurzer Zeit nach Anlage Unterschlupf und Nahrung finden.
Neben dieser ursprünglichen Art der Benjeshecke wird diese Methode auch als Alternative zu einer Hecke aus Sträuchern und Bäumen verwendet. Sie eignet sich wunderbar als Lebensraum, wenn dort der anfallende Astschnitt einer Fläche verwendet wird.
Je nach Bauweise kann sie als Strukturelement, Sichtschutz oder Zaun dienen. Zahlreiche Tiere können hier in kurzer Zeit nach Anlage Unterschlupf und Nahrung finden.
Eine Benjeshecke als kleines Biotop ist schnell hergestellt und wirkt sofort. Sie kann in verschiedenen Formen und Größen gebaut werden.
Dabei fallen nur geringe Kosten an wegen der Nutzung vorhandenen Gartenabfall als kostenloses Baumaterial.
Die Benjeshecke kann als Abgrenzung oder als Strukturelement genutzt werden. Bei der Verwendung als Sichtschutz oder Zaunelement sind die jeweils geltenden Regelungen zu Abstandsflächen zu beachten.
Die Benjeshecke ist als Zaunersatz als Alternative zu einer (Trockenstein-)Mauer oder einem Zaunsofort blickdicht und stellt alsbald einen wertvollen Lebensraum. .
In dieser Struktur können sich Samen, die durch Wind verbreitet werden, ablagern und keimen. Ebenso bringen Vögel und andere Tiere, welche die Struktur nutzen, Samen ein. So entsteht im Laufe der Zeit eine "neue" Hecke.
Die Benjeshecke sollte möglichst ungestört bleiben, daher eignet sich ein ruhiger Bereich auf dem Gelände.
Reihenabstand: ca. 50 bis 70 cm
Pfostenabstand
(innerhalb der Reihe): ca. 60 cm bis 1 Meter.
Tiefe: Die Pfosten sollten etwa 30 bis 50 cm tief im Boden stecken, um Stabilität zu
geben.
4. Befüllen der Hecke: so aufschichten sein, dass Holz nicht herausfallen oder herunterrollen kann.
Untere Schicht: Legen Sie grobe Äste, dicke Stämme und größeres Totholz als Basis hinein.
Obere
Schichten: Schichten Sie feineres Material wie Zweige, Gehölzschnitt oder auch Laub locker
darauf.
Dichte: Schichten Sie das Material nicht zu fest; die Zwischenräume dienen Tieren als Versteck.
Stark abstehende Äste können Sie einkürzen und wieder obenauf legen.
Begrünung (optional):
Die Hecke begrünt sich oft von selbst durch Flugsamen oder Vogelkot. Um den Prozess zu beschleunigen, können Sie gezielt heimische Kletterpflanzen oder Wildsträucher (z.B. Weißdorn, Schlehe oder Wildrosen) dazwischen setzen.
PFLEGE /-kosten:
Jährlich neues Holz einschichten und Stützpfosten kontrollieren bzw. austauschen
Kosten werden auch gespart, weil anfallendes Schnittgut nicht abtransportiert werden muss, sondern auf der Benjeshecke weiterverwendet wird.
• Die Fläche regelmäßig auf invasive Pflanzen prüfen. Diese sind mitsamt ihrer Wurzeln im
Restmüll zu entsorgen.